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Neuigkeiten

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Entwicklung Bahnhofgebiet Arth-Goldau

Bahnhofsgebiet Arth-Goldau: Kanton freut sich auf die baldige Umsetzung der Entwicklungsstrategie

Arth-Goldau wird mit der NEAT-Volleröffnung Ende 2020 zum wichtigsten ÖV-Knotenpunkt im Kanton Schwyz. Die Gemeinde Arth hat eine breit abgestützte Strategie erarbeitet, um das Bahnhofsgebiet für die Zukunft fit zu machen. Auf deren baldige Umsetzung freut sich der Regierungsrat des Kantons Schwyz. Denn Arth-Goldau mit seiner perfekten Lage ist für den Kanton verkehrstechnisch wie wirtschaftlich von grosser Bedeutung.

Vor den Medien betonte heute der Schwyzer Volkswirtschaftsdirektor, Regierungsrat Andreas Barraud, die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Entwicklungsstrategie für das Bahnhofsgebiet Arth-Goldau: „Mit der NEAT-Volleröffnung Ende 2020 wird das Bahnhofsgebiet zum wichtigsten ÖV-Knotenpunkt im inneren Kantonsteil. Mit grosser Freude hat der Regierungsrat bei seinem Besuch vom vergangenen Freitag festgestellt, dass der Gemeinderat von Arth - in kooperativer Zusammenarbeit mit dem Kanton - eine entsprechende Entwicklungsstrategie erarbeitet hat, die umfassend, fachlich wie inhaltlich durchdacht ist.“ Die Strategie mit den vier Stossrichtungen stelle genau zum richtigen Zeitpunkt die Weichen für die Zukunft. Deren Umsetzung stärke wirtschaftlich nicht nur Arth, sondern die gesamte Region und den Kanton bezüglich ÖV-Erschliessung, Schaffen von neuen Arbeit- und Ausbildungsplätzen und der Bereitstellung von attraktivem Wohnraum, so Regierungsrat Barraud.

Ruedi Beeler, Gemeindepräsident von Arth, freute sich über das kantonale Lob und verdeutlichte: „Mit der Entwicklungsstrategie haben wir ein gemeinsames Ziel vor Augen: Wir wollen Arth-Goldau fit für die Zukunft machen und dabei das Gebiet rund um den Bahnhof gezielt entwickeln. Die Strategie umfasst vier Stossrichtungen: den Bahnhofplatz als Verkehrsdrehscheibe und Adresse der Gemeinde neugestalten, auf dem Areal Bahnhof Süd Platz für Arbeiten und Wohnen schaffen, die neue Groberschliessung „Schuttweg“ realisieren und bahnhofsnahe Quartiere aufwerten. Von der Umsetzung der Strategie werden wir alle - Arth, Oberarth und Goldau – profitieren, z.B. dank verbesserter ÖV-Anbindungen oder neuer Arbeitsplätze. Erste grobe Schätzungen gehen davon aus, dass wir im Bahnhofsgebiet bis 2030 Platz für 700 bis 1300 Arbeitsplätze und für 500 Einwohner schaffen können; Sofern der östliche Arealteil nach 2035 frei würde, könnten es nochmals weitere 700 bis 1300 Arbeitsplätze und 400 Einwohner sein.“ Mit der Strategie, welche der Gemeinderat vor der Sommerpause verabschiedet hat, gebe der Gemeinderat die seit langem geforderte Antwort auf eine zukunftsgerichtete und koordinierte Planung, so Beeler.

Professor Andreas Schneider, Standortentwickler von der Hochschule für Technik Rapperswil, zeigte auf, wie die Strategie erarbeitet wurde: „Seit mehr als einem Jahr haben wir in intensivem Austausch mit den wichtigsten Anspruchsgruppen die Strategie entwickelt. So geniesst sie heute bereits breite Unterstützung, wie die positiven Rückmeldungen der Vernehmlassung zeigen. Einzig beim Bahnhofvorplatz sind kritische Rückmeldungen gekommen, welche wir jetzt im Dialog an runden Tischen diskutieren und nach einer optimierten Lösung suchen.“ Weiter ging Schneider auf die Umsetzung der vier Stossrichtungen ein: „Sie hängen eng miteinander zusammen. Nur wenn wir sie zusammen umsetzen, kann die Strategie die volle Wirkung entfalten, und die Gemeinde ihr Ziel erreichen. Damit die Stossrichtungen auch konkret umgesetzt werden können, sind knapp 30 Realisierungsprojekte geplant, davon 20 mit Priorität bis 2020. Diese Projekte sind voneinander unabhängig konzipiert, so dass allfällige Verzögerungen nicht die ganze Strategie in Frage stellen.“

Im Sinne von einer ersten Grössenordnung zeigte Schneider auf, mit welchen Investitionskosten die Gemeinde aufgrund des heutigen Planungsstandes rechnet: Die SBB sind daran, 52 Mio. Franken in die NEAT-Ausbauten des Bahnhofs Arth-Goldau zu investieren. Für die Groberschliessungen Schuttweg und Mythenallee sowie Neugestaltung Bahnhofplatz zusammen müssen Gemeinde und Kanton mit etwa 25-35 Mio. Franken aufwenden. Sie ermöglichen damit nur schon den nächsten fünf bis zehn Jahren private Bauinvestitionen in der Höhe von 60-100 Mio. Franken.

Zum Schluss erläuterte Ruedi Beeler die nächsten Schritte in der Planung: Erste Umsetzungsprojekte der drei Stossrichtungen „neue Groberschliessung Schuttweg“, „Arealentwicklungen Bahnhof Süd“ und „Weiterentwicklung Wohnquartiere“ wurden bereits gestartet. Und sobald die runden Tische zur „Aufwertung Bahnhofplatz“ abgeschlossen seien, voraussichtlich Ende Jahr, werde die Gemeinde auch dort die Projektierung starten. Ein nächster wichtiger Meilenstein sei dabei die Urnenabstimmung im Herbst 2018. Dann werde das Stimmvolk über erste Realisierungskredite entscheiden. Dabei werde der Gemeinderat regelmässig über wichtige Zwischenschritte informieren.


Weitere Informationen: 
unter Aktuelles / Projekte

Datum der Neuigkeit 4. Sept. 2017