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Neuigkeiten

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Bericht zum Voranschlag 2018 Gemeinde Arth

Weiterführende Informationen http://www.arth.ch/gemeindeversammlung

Der Gemeinderat Arth hat die Traktanden für die Budgetgemeinde vom 13. Dezember 2017 festgelegt. Die Gemeindeversammlung befindet über die Nachkredite der Gemeinde Arth zu Lasten der Rechnung 2017, den Voranschlag 2018 (Gemeinde, Elektrizitätswerk und Wasserwerk) und setzt den Steuerfuss fest. Im Weiteren werden zwei Abrechnungen zu Verpflichtungskredite zur Genehmigung vorgelegt.

Finanzlage
Die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 genehmigte den Voranschlag 2017 mit einem budgetierten Aufwandüberschuss von Fr. 1‘204‘700.00. Gemäss aktueller Hochrechnung verschlechtert sich das Resultat per Ende Jahr um Fr. 389‘8000.00. Ausschlaggebend für diese Veränderungen sind unter anderem die Mindererträge der Kanzlei- und Baubewilligungsgebühren. Bei der Bildung fallen höhere Beiträge an die Sonderschule an. Die Steuererträge bei den juristischen Personen sind tiefer.

Nachkredite zu Lasten der Rechnung 2017
Die von der Gemeindeversammlung zu genehmigenden Nachkredite der Gemeinde Arth zu Lasten der Rechnung 2017 betragen bei der Laufenden Rechnung Fr. 12‘933.15 und bei der Investitionsrechnung Fr. 159‘743.35

Zusammenfassung Ergebnis Voranschlag 2018
Der Voranschlag zur Laufenden Rechnung 2018 weist bei einem Aufwand von Fr. 34'050'900.00 und einem Ertrag von Fr. 33'597'500.00 einen Aufwandüberschuss von Fr. 453'400.00 aus. Der geplante Aufwandüberschuss wird durch Abbau des Eigenkapitals gedeckt.
Voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals:
Bestand Eigenkapital 01.01.2017                                 Fr.  9'724'260.42
Aufwandüberschuss Hochrechnung 2017                    Fr. -1'594'500.00
Voraussichtlicher Bestand Eigenkapital 31.12.2017    Fr.   8'129'760.42
Aufwandüberschuss Voranschlag 2018                       Fr.   - 453'400.00
Voraussichtlicher Bestand Eigenkapital 31.12.2018    Fr.   7'676'360.42

Die Zunahme des Gesamtaufwandes beträgt Fr. 521'900.00 oder 1.6% gegenüber dem Voranschlag 2017. Der Aufwand nimmt beim Personalaufwand, dem Beitrag an die Heilpädagogische Tagesschule, den Beiträgen an Kanton und Gemeinden und beim Asylwesen zu. Die Abschreibungen und Passivzinsen nehmen auch im Jahr 2018 ab.

Die Zunahme des Gesamtertrages, basierend auf einem Steuerfuss von 155% einer Einheit, beträgt Fr. 1'273'200.00 oder 3.95% gegenüber dem Voranschlag 2017. Ertragszunahmen ergeben sich beim innerkantonalen Finanzausgleich (Steuerkraftabschöpfung). Die Steuereinnahmen wurden nach den Ist-Zahlen 2017 und gemäss Budget 2017 eingesetzt. Mit der vom Gemeinderat beantragten Steuersenkung von 5% einer Einheit reduziert sich der Steuerertrag um rund Fr. 490'000.00.

Investitionsrechnung 2018
Im Voranschlag 2018 sind Nettoinvestitionen von Fr. 2'617'000.00 enthalten. Wesentliche Positionen sind Ersatzbeschaffungen im IT-Bereich, eine Tranche für die Sanierung des ehemaligen Alters- und Pflegeheims Hofmatt, die Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeugs, die Behebung des Wasserschadens in der Turnhalle Sonnegg, die Erneuerung der Heizungssteuerung im Schulhaus Sonnegg, der Anteil Planungskosten Sportzentrum Oberarth, die Fortführung des Projekts Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof-Arth Goldau, der Ersatz eines Muldenkippers und Erneuerungen an der Schiffanlegestelle in Arth.

Der Gemeinderat beantragt eine Steuersenkung von 5% einer Einheit
Der Gemeinderat Arth beantragt der Gemeindeversammlung, den vorliegenden Voranschlag 2018 zu genehmigen und den Steuerfuss um 5 Einheiten auf 155% einer Einheit festzusetzen.


Gemeindewerke Arth

Das Elektrizitätswerk Arth (EW) erwartet für das Jahr 2018 einen Ertragsüberschuss von Fr. 736'700.00. Das Kerngeschäft der Gemeindewerke Arth mit den Positionen Verwaltung, Betrieb und Stromgeschäft weist einen voraussichtlichen Gewinn von Fr. 562'900.00 aus. Das Installationsgeschäft rechnet mit einem Gewinn von Fr. 8'800.00. Das Elektrofachgeschäft plant 2018 mit einem positiven Abschluss von Fr. 15'900.00. Die Immobilien steuern Fr. 149'100.00 zum Ertragsüberschuss bei.
Das Förderprogramm Laden für den vergünstigten Bezug von energieeffizienten Haushaltsgeräten wurde in den letzten Jahren nur selten ausgeschöpft.

Das Wasserwerk Arth (WW) rechnet für das Jahr 2018 mit einem Verlust von Fr. 69'800.00. Die Investitionen in das Leitungsnetz, die Pumpwerke und Reservoire sowie den Hydranten belaufen sich auf Fr. 950'000.00. Die Einnahmen aus den Anschlussgebühren sind mit Fr. 350'000.00 budgetiert. Die Nettoinvestitionen von Fr. 600'000.00 und der erwartete Verlust von Fr. 69'800.00 werden über den Abbau von Reserven des Wasserwerkes gedeckt.

Im Jahr 2017 wurde durch ein externes Ingenieurbüro ein generelles Wasserversorgungsprojekt erstellt. Dieses zeigt mögliche Handlungsvarianten, um die hohe Qualität des Wassers und die Versorgung auch für die nächsten 30 Jahre zu gewährleisten.

Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungszunahme und Zunahme des Wasserabsatzes sind langfristig das Reservoir Laube und das Reservoir Tennmatt zu vergrössern. Durch den Wegfall der Quelle Tennmatt muss die Pumpleistung im Stufenpumpwerk Laube erhöht werden. Eine erste Kostenschätzung geht von einem Investitionsbedarf von rund 6 Mio. Franken aus. Die Hälfte davon kosten das Stufenpumpwerk/Reservoir Laube und der Leitungsausbau n den nächsten drei bis vier Jahren. In fünf bis sechs Jahre wird die andere Hälfte fällig für das Reservoir Tennmatt. Als Weiteres ist die Sanierung des Reservoirs Kilchstalden mit zirka Fr. 700'000.00 vorgesehen.

Dieser Anlage- und Netzausbau ist nur mit entsprechender Preiserhöhung möglich. Eine erste Erhöhung um 10 Rp/m3 ist im Jahr 2019 zu erwarten. Danach soll in einem Intervall von vier bis fünf Jahren über weitere notwendige Schritte entschieden werden. Der Preisverlauf wird nach dem Projektfortschritt, dem Investitionsbedarf und dem Fremdkapitalbedarf angepasst. Aus heutiger Prognose wird nach Abschluss aller Ausbauetappen mit einem Wasserzins zwischen 1.90 Fr/m3 und 2.10 Fr/m3 zu rechnen sein (heute 1.50 Fr/m3).


Abrechnung Verpflichtungskredit Fr. 1'250'000.00 für Umbau altes Feuerwehrgebäude Goldau zu Mehrzweckgebäude
Die Stimmbürger der Gemeinde Arth haben am 8. März 2015 dem Verpflichtungskredit von Fr. 1'250'000.00 für den Umbau des alten Feuerwehrgebäudes Goldau zugestimmt.

Inzwischen sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Im neuen Gebäude stehen nun für die Musikschule Arth-Goldau, die Jugendarbeit (YourTIME) und die Tagesbetreuung Schulkreis Goldau sehr gut ausgestattete Räumlichkeiten zur Verfügung. Im Weitern wurde ein Mehrzweckraum von 85 m2 integriert, welcher auch von Vereinen gemietet werden kann. Mit dem Umbau ist für die Gemeinde ein markanter Mehrwert geschaffen werden.

Die Baukostenabrechnung für den Umbau des alten Feuerwehrgebäudes Goldau zu einem Mehrzweckgebäude schliesst Fr. 26‘696.60 unter dem bewilligten Verpflichtungskredit von Fr. 1'250'000.00 ab.


Abrechnung Verpflichtungskredit Fr. 280'000.00 für einen Studienauftrag für das SBB-Bahnhofareal Arth-Goldau
Die Stimmbürger der Gemeinde Arth haben dem Verpflichtungskredit von Fr. 280'000.00 für den Studienauftrag „Bebauungs- und Nutzungskonzept Bahnhofareal Arth-Goldau“ am 11. März 2012 zugestimmt.

Der Studienauftrag wurde mit dem Bericht des damaligen Beurteilungsgremiums zu den von vier Planungsteams erarbeiteten Projektstudien im Mai 2013 abgeschlossen.

Der Kostenvergleich zwischen dem bewilligten Verpflichtungskredit von Fr. 280'000.00 und dem abgerechneten Aufwand von Fr. 173‘644.40 ergibt Minderkosten von Fr. 106‘355.40.

Datum der Neuigkeit 28. Nov. 2017