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03.12.2022 06:30:46


Waldbrandgefahr: Aktuelle Lage

Medienmitteilung:

Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe aufgehoben
Niederschläge brachten Entspannung

 

Ab letztem Donnerstag lag die Schweiz im Einflussbereich eines markanten Tiefs mit Zentrum
über der nördlichen Adria. Dieses Tief zog am Freitag allmählich nordöstlich und führte verbreitet zu intensiven Niederschlägen. In der Nacht auf Samstag wurde mit nördlichen Höhenwinden zudem feuchte Kaltluft zum Alpennordhang geführt. Bis Samstagmittag sind im Kanton Schwyz verbreitet 60 bis 80 mm, lokal gar über 100 mm Regen gefallen. Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 10. August 2022 wird deshalb ab heute Nachmittag, 14.00 Uhr, aufgehoben. 


Die Niederschläge seit Donnerstag letzter Woche haben zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Dank markant tieferen Temperaturen ist das Regenwasser auch nicht gleich wieder verdunstet. Aus heutiger Sicht werden für die kommenden zwei Wochen weitere gewittrige Niederschläge erwartet. Die Niederschlagsmengen sind dabei sehr ungewiss. Daher wird das generelle Feuer- und Feuerwerksverbot ab heute Montagnachmittag, 22. August 2022, aufgehoben und die Gefahrenstufe von «gross» auf «erheblich» reduziert.

Die Gefahrenstufe «erheblich» ist verknüpft mit der Massnahme «sorgfältiger Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe / im Freien». Heikel bleibt die Lage an gut besonnten, südexponierten Waldrändern und bei Windeinfluss. Örtlich ist wegen dem bereits eingesetzten Laubfall und der trockenen Bodenvegetation weiterhin erhöhte Brandgefahr vorhanden.


Generell gelten folgende Verhaltensregeln:
- Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen entfachen
- Das Feuer jederzeit unter Kontrolle halten
- Funkenwurf sofort löschen
- Feuer vor dem Verlassen vollständig löschen
- Keine Raucherwaren wegwerfen
- Keinen Schlagabraum verbrennen
- Verzicht auf Feuerwerk und Himmelslaternen in Waldesnähe; Sicherheitsabstände einhalten

Dass der Kanton Schwyz trotz der extremen Trockenheit von grösseren Bränden verschont blieb, ist dem umsichtigen und verständnisvollen Umgang der Bevölkerung und der erhöhten Bereitschaft der Feuerwehren zu verdanken.


Umweltdepartement

Auskunft: Peter Steiner, Revierförster, Amt für Wald und Natur, Tel. 079 424 16 17

 

 

 



Datum der Neuigkeit 22. Aug. 2022
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