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Zukunft Arth-Goldau: Raum für Entwicklung


Zukunftsbild
Zukunftsbild


Beschreibung

Was sind die Ziele und Inhalte der Strategie?
Mit der Strategie hat die Gemeinde Arth ein gemeinsames Ziel vor Augen: Sie will Arth-Goldau fit für die Zukunft machen und dabei das Gebiet rund um den Bahnhof gezielt entwickeln. Die Strategie umfasst vier Stossrichtungen: den Bahnhofplatz als Verkehrsdrehscheibe und Adresse der Gemeinde neugestalten, auf dem Areal Bahnhof Süd Platz für Arbeiten und Wohnen schaffen, die neue Groberschliessung „Schuttweg“ realisieren und bahnhofsnahe Quartiere aufwerten. Von der Umsetzung der Strategie werden alle - Arth, Oberarth und Goldau – profitieren, z.B. dank verbesserter ÖV-Anbindungen oder neuer Arbeitsplätze. Erste grobe Schätzungen gehen davon aus, dass im Bahnhofsgebiet bis 2030 Platz für 700 bis 1300 Arbeitsplätze und für 500 Einwohner geschaffen werden können; Sofern der östliche Arealteil nach 2035 frei würde, könnten es nochmals weitere 700 bis 1300 Arbeitsplätze und 400 Einwohner sein. Mit der Strategie, welche der Gemeinderat im Dezember 2017 verabschiedet hat, gibt der Gemeinderat die seit langem geforderte Antwort auf eine zukunftsgerichtete und koordinierte Planung. Zentraler Bestandteil der Strategie ist ein Massnahmenpaket, welches eine baldige Umsetzung der Strategie vorsieht. Erste Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung laufen bereits (siehe unten),

Strategie
Massnahmenpaket

Wie wurde die Strategie erarbeitet?
Der Gemeinde Arth war es ein wichtiges Anliegen, die Strategie nicht im „stillen Kämmerlein“ zu erarbeiten. Deshalb hat sie seit Sommer 2016 den Dialog gesucht und in intensivem Austausch mit den wichtigsten Anspruchsgruppen die Strategie entwickelt. Insgesamt fanden fünf Workshops statt, an denen jeweils ca. 24 Vertreterinnen und Vertreter des Gewerbe, des Quartiers, der Grundeigentümer etc. teilnahmen und aktiv mitwirkten.

Parallel dazu hat die Gemeinde zu vier öffentlichen Informationsveranstaltungen eingeladen, um jeweils über den aktuellen Stand der Erarbeitung der Strategie zu informieren. Diese Anlässe sind jeweils auf grosses Interesse gestossen und waren sehr gut besucht. Zudem konnte die Bevölkerung im Rahmen von zwei öffentlichen Mitwirkungsrunden der Gemeinde schrifltlich Rückmeldungen zur Strategie geben. Sämtliche Rückmeldungen hat die Gemeinde intensiv geprüft und nach Möglichkeit in der Strategie berücksichtigt.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, zu welcher am Runden Tisch eine mehrheitsfähige Lösung gefunden wurde. Die grosse Bedeutung der neuen ÖV-Drehscheibe unterstreicht auch das kantonale „ÖV-Konzept 2020+“, von dem die Gemeinde Arth und die gesamte Region dank besseren Anschlüssen massgeblich profitieren wird.

So geniesst die Strategie heute bereits breite Unterstützung, wie die positiven Rückmeldungen der Vernehmlassung zeigen.

Mit welchen Massnahmen wird die Strategie umgesetzt?
Die vier Stossrichtungen der gesamten Strategie hängen eng miteinander zusammen. Nur wenn sie zusammen umgesetzt werden, kann die Strategie ihre volle Wirkung entfalten, und die Gemeinde ihr Ziel erreichen. Damit die Stossrichtungen auch konkret umgesetzt werden können, sind knapp 30 Realisierungsprojekte geplant, davon 20 mit Priorität bis 2020 (siehe unten). Diese Projekte sind voneinander unabhängig konzipiert, so dass allfällige Verzögerungen nicht die ganze Strategie in Frage stellen.

Welche Bedeutung hat die Strategie?
Mit der NEAT-Volleröffnung Ende 2020 wird das Bahnhofsgebiet Arth-Goldau zum wichtigsten ÖV-Knotenpunkt im inneren Kantonsteil. Mit grosser Freude hat eine Vertretung des Schwyzer Regierungsrat bei seinem Besuch im Spätsommer 2017 festgehalten, dass der Gemeinderat Arth - in kooperativer Zusammenarbeit mit dem Kanton - eine Entwicklungsstrategie erarbeitet hat, die umfassend, fachlich wie inhaltlich durchdacht ist. Die Strategie mit den vier Stossrichtungen stellt aus Sicht des Kantons genau zum richtigen Zeitpunkt die Weichen für die Zukunft. Deren Umsetzung stärkt wirtschaftlich nicht nur Arth, sondern die gesamte Region und den Kanton bezüglich ÖV-Erschliessung, Schaffen von neuen Arbeit- und Ausbildungsplätzen und der Bereitstellung von attraktivem Wohnraum.

Was sind die Auswirkungen auf das neue ÖV-Konzept 2020+?
Durch das Engagement des Kantons in die Neat-Fahrplanplanungen konnte der Halt sämtlicher Intercity- und Eurocityzüge in Arth-Goldau gesichert werden. Dies bringt Arth-Goldau halbstündliche schnelle Direktverbindungen nach Zug – Zürich und ins Tessin. Die beiden Dörfer Arth und Oberarth werden neu in Arth-Goldau an das halbstündliche Bahnangebot in alle Richtungen angeschlossen. Durch den Ausbau und die Umgestaltung des Busangebots vom Schwyzer Talkessel nach Arth-Goldau entstehen zudem halbstündliche, direkte Busverbindungen nach Schwyz Zentrum. Die fünf Buskanten am Bahnhof Arth-Goldau sichern die öV-Erschliessung langfristig.

Aufwertung Bahnhofplatz Goldau
Das zentrale Anliegen des Umsetzungsprojekts 2.a im Massnahmenplan ist, den Bahnhofplatz nebst seiner Funktion als Verkehrsdrehscheibe zu einem gut gestalteten, repräsentativen Ankunfts- und Umsteigeort mit Aufenthaltsqualität und Identität aufzuwerten. Die Platzgestaltung und -möblierung sowie die Bedachung des Busbahnhofs sollen dem Bahnhofplatz eine unverwechselbare Erscheinung verschaffen.
Die Publikation der Generalplanersubmission "Aufwertung Bahnhofplatz, Goldau" erfolgte im Amtsblatt vom 9. Februar 2018 und auf der Internetplattform simap.ch. Der Gemeinderat hat den Zuschlag für das Generalplanermandat für die Erarbeitung des Vor- und Bauprojekts mit Option für die nachgelagerte Ausführungsplanung und Realisierung der Neugestaltung des Bahnhofplatzes an die Bietergemeinschaft "ARGE Goldau+", c/o Gruner Berchtold Eicher AG, Zug, erteilt. Die Arbeitsvergabe erfolgte vorerst für die Leistungen bis zur Gemeindeversammlung bzw. Urnenabstimmung (abstimmungsreifes Vorprojekt mit Kostenschätzung).

Aufgrund der kantonalen Bedeutung des Bahnhofs Arth-Goldau hat der Regierungsrat der Gemeinde Arth eine Kostenbeteiligung des Kantons an der beitragsberechtigten Investitionssumme der Busdrehscheibe Arth-Goldau in Aussicht gestellt.

Um die Strategie griffiger zu kommunizieren, hat sich der Gemeinderat für einen neuen Projekttitel ausgesprochen: „Zukunft Arth-Goldau: Raum für Entwicklung“

Flyer "Zukunft Arth-Goldau: Raum für Entwicklung"

Aktueller Stand - Die Umsetzung der Strategie ist auf Kurs, der Kanton zieht mit

Die Umsetzung der gemeinderätlichen Strategie zur Aufwertung des Bahnhofsgebiets läuft auf Hochtouren. Derzeit wird das konkrete Bauprojekt für die Umgestaltung des Bahnhof-platzes erarbeitet. Auch für die neue Erschliessungsstrasse «Schuttweg» laufen intensive Ab-klärungen und Vorbereitungsarbeiten. Ziel ist, dass das Stimmvolk im 1. Halbjahr 2019 weitere wichtige Schritte zur Umsetzung beschliessen kann. Ergänzend dazu hat inzwischen der Kanton in einem Masterplan geklärt, wie die längerfristige Entwicklung des Schul-Campus Pädagogische Hochschule und Berufsbildungszentrum Goldau (PHSZ/BBZG) am Schuttweg aussehen soll.

Im vergangenen März hat der Gemeinderat von Arth die Bevölkerung und interessierte Kreise an mehreren Anlässen und via verschiedene Kanäle (z.B. Info-Flyer für alle Haushalte, Info-Plakate an zentralen Orten, Sprechstunden etc.) über seine Strategie für das Bahnhofsgebiet Arth-Goldau informiert: Er will dieses Gebiet zu einem lebenswerten Begegnungsort mit modernen Arbeitsplätzen, interessantem Tourismus- und Bildungsangebot sowie mit attraktivem Wohnraum aufwerten. Der Bahnhofplatz als Verkehrsdrehscheibe und Visiten-karte soll dabei neu gestaltet werden, eine neue Strasse zum Gebiet Bahnhof-Süd soll den Verkehr aufnehmen und die umliegenden Quartiere damit entlasten. Die Projektierung konkreter Massnahmen läuft bereits seit mehreren Monaten.

Bahnhofplatz: Bauprojekt liegt Anfang 2019 vor
Für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes wurde in den vergangenen Monaten der Generalplaner ausgewählt: Mit der Arbeitsgemeinschaft «Goldau+» hat der Gemeinderat ein äusserst kompetentes Team gefunden, welches im Juni mit der Projektierung begonnen hat. Ein ausgearbeitetes Bauprojekt und zugehöriger Kostenvoranschlag sollen im Januar 2019 vorliegen, sodass die entsprechende Gemeindeversammlung und die nachfolgende Urnenabstimmung über den Baukredit voraussichtlich im Frühjahr 2019 stattfinden können. Mit der Post sind deshalb aktuell Verhandlungen bezüglich Liegenschaftserwerb, Provisorium während der anderthalb Jahre Bauzeit und neuem Standort in Gang. Die zentralen Elemente der Neugestaltung des wichtigsten ÖV-Knotenpunkts in der Region sind fünf moderne behindertengerechte Perrons für Gelenkbusse und die darunterliegende Tiefgarage mit rund 60 Parkplätzen. Zusätzlich soll von privater Seite ein attraktiv gestaltetes, zweigeschossiges Mehrzweckgebäude mit Publikumsnutzungen realisiert werden.

Neue Erschliessungsstrasse «Schuttweg»: Vorprojekt abgeschlossen
Das Vorprojekt mit Kostenschätzung zum «Schuttweg» konnte Ende Juni abgeschlossen werden. Derzeit läuft die Bauprojektierung mit Kostenvoranschlag an, welche bis Ende Januar 2019 dauern dürfte. Aufgrund des vehementen Widerstands privater Grundeigentümer wird parallel dazu eine alternative und wesentlich aufwendigere Anschlussvariante an die Gotthardstrasse detailliert auf ihre Machbarkeit hin geprüft. Ziel der neuen Erschliessungsstrasse ist, das Oberdorf vom zu erwartenden Mehrverkehr zu entlasten.

Bahnhof Süd: Umzonung erster Areale ist in Vorbereitung
Auch die Planung für die Südseite des Bahnhofsgebiets kommt zügig voran. Der nächste grosse Meilenstein, auf den die Projektverantwortlichen hinwirken, ist die Umzonung der Areale RigiBahnen, Luxram/KAGO und SBBsüdwest/Kaufmann/Curiger. Die Abklärungen zu erhaltens- und schützenswerten Bauten sind abgeschlossen. Derzeit läuft für diese Nutzungsplan-Änderungen die kantonale Vorprüfung. Parallel dazu führen die Verantwortlichen intensive Gespräche mit den verschiedenen Grundeigentümern, um Vorgehen, Inhalte und Finanzielles zu vereinbaren. Die öffentliche Planauflage ist auch hier für diesen Herbst zu erwarten. Absicht dieser Arealentwicklungen ist vor allem, Raum für den Ausbau der Tourismusangebote und die Ansiedlung von Arbeitsplätzen zu schaffen.

Campus PHSZ/BBZG: Masterplan erarbeitet
Angestossen von der Planung der neuen Schuttstrasse hat sich das kantonale Hochbauamt in den vergangenen Monaten Gedanken dazu gemacht, wie auf dem Schulareal längerfristig bis zu mehr als 50 Prozent mehr Schüler und Studierende ausgebildet werden können. Der dafür entwickelte Masterplan sieht einen kompakten Campus mit kurzen Wegen vor, was verschiedene Flächenarrondierungen sowie Waldrodungen und -wiederaufforstungen bedingt. Der Regierungsrat hat diese mögliche Campusentwicklung bereits im Mai grundsätzlich bestätigt. Der Masterplan wurde laufend mit dem Schuttweg-Projekt koordiniert. Die dafür notwendigen Nutzungsplan-Anpassungen sollen zum gegebenen Zeitpunkt zur öffentlichen Auflage kommen.

Links zu den bisher stattgefundenen Informationsveranstaltungen:
Präsentation vom 1. und 9. März 2018
Präsentation Medienorientierung vom 23. Januar 2018
Präsentation vom 24. Mai 2017
Präsentation vom 8. Februar 2017
Präsentation vom 17. Oktober 2016
Botschaft Planungs-Rahmenkredit (für die Abstimmung vom 27. November 2016)
Präsentation vom 31. August 2016


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