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Veranstaltungen

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Am Fuss der Seite www.arth.ch/anlaesse befindet sich ein Link für den Eintrag Ihrer Anlässe. Ihre Veranstaltung wird spätestens innerhalb von drei Werktagen auf der Homepage aufgeschaltet.

Um Mehrfacheinträge zu verhindern, kontrollieren Sie bitte vor dem Eintrag, ob Ihr Anlass nicht bereits erfasst ist. Besten Dank!

Wer Anlässe veranstaltet, welche für den Tourismus interessant sind, kann diese zudem auf der Tourismus-Seite der Gemeinde Arth unter www.rigi.ch/veranstaltungsformular eintragen.


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Die Zerstörung der indianischen Kulturen in den USA 1776-1900

9. März 2020
19:00 Uhr

Ort:
Hotel Wysses Rössli
Hauptplatz
6430 Schwyz
Preise:
kostenlos, Türkollekte (Anmeldung erwünscht)
Organisator:
Volkshochschule Schwyz
Kontakt:
Sekretariat
E-Mail:
sekretariat@vhsz.ch
Anmeldung:
https://vhsz.ch/thema/die-zerstoerung-der-indianischen-kulturen-in-den-usa-1776-1900/
Website:
http://www.volkshochschule-schwyz.ch


Allzu lange sahen die meisten Amerikaner über die düsteren Seiten ihres durch kontinuierliche Westexpansion entstandenen Nationalstaats hinweg. Die Erzählung von der wundersamen Gründung der USA, hat der Politikwissenschaftler Manfred Henningsen unlängst bilanziert, kam lange ganz ohne Hinweise auf die Ökonomie der Gewalt aus, die nicht aus der neueren Geschichte Amerikas wegzudenken ist. Sie blendete aus, dass die Geschichte der US-Indianerpolitik eine hässliche Angelegenheit war, markiert durch Tod, zwangsweise Umsiedlung, rassistische Bigotterie und kulturellen Genozid. Denn von Beginn an vollzog sich das amerikanische Empire building keineswegs auf einem menschenleeren Kontinent. Das amerikanische Landimperium verdankte sich vielmehr einer erfolgreichen Invasion und war das Ergebnis einer eigentlichen Wiederbesiedlung des Kontinents. Im Lichte der neueren Forschungsergebnisse führt kein Weg an der bitteren Erkenntnis vorbei, dass die US-Gesellschaft auf den Gräbern von Hunderttausenden von Indianerinnen und Indianern errichtet wurde. Der Vortrag von Prof. Dr. Aram Mattioli versucht, diese These an zwei wenig bekannten Fallbeispielen zu belegen: an den Vorgängen während des so genannten Unabhängigkeitskrieges (1775-1783) und an der Geschichte Kalifornien in der Goldrausch-Zeit (1848-1860).

Referent: Prof. Dr. Aram Mattioli
Aram Mattioli, geboren 1961, lehrt als Professor für Neueste Geschichte an der Universität Luzern. Er studierte an der Universität Basel Geschichte und Philosophie. International bekannt wurde er durch seine Forschungen zum faschistischen Italien. Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Geschichte des indianischen Nordamerika. Er schreibt u.a. für DIE ZEIT.

Die Zerstörung der indianischen Kulturen in den USA 1776-1900